Unternehmen

Bereits seit 1934 erstreckt sich unser Leistungsspektrum rund um alle anfallenden Arbeiten im Dachdeckerhandwerk.

Professionelle Beratung und Auftragsabwicklung, Termintreue und natürlich auch die weiterführende Beratung und Wartung gehört seit über 66 Jahren zu unserem kundenorientiertem Tagesgeschäft.

Fragen Sie uns, wir beraten Sie gerne bei der Planung und der Ausführung von allen anfallenden Arbeiten rund ums Dach!


16.08.1960 – 16.08.2010

QUALITÄT „RUND UM DAS DACH“ SEIT 50 JAHREN

Das Dachdeckerunternehmen Kaim & Ehrhardt GmbH & Co. KG hat sich über fünf Generationen in Südhessen mit allen Arbeiten rund ums Dach einen Namen gemacht. Die Leistungen des Unternehmens reichen von klassischen Dachdecker- und Spenglerarbeiten bis zur modernsten Solartechnik.

Dabei sind die Wurzeln des Unternehmens noch viel älter und liegen im früheren Sudetenland, der heutigen Tschechischen Republik. Dort hat der Ururgroßvater des heutigen Geschäftsführers Jochen Ehrhardt, Dachdecker Michael Kaim, bereits im Jahre 1909 in Haslau einen Dachdeckerbetrieb gründete. Bedauerlicherweise sind aus den Archiven in Prag keine Unterlagen zu erhalten, die diesen Zeitraum belegen können. Aber; wenn wir es auch nicht belegen können, sind wir auf unsere Vorfahren sehr stolz und hoffen, dass wir in deren Sinne unsere Firma führen.

 

Der Sohn von Michael Kaim, Johann Kaim, trat später das Erbe seines Vaters an, der 1936 verstarb. Erste Eintragungen des Dachdeckerunternehmens Johann Kaim reichen zurück in das Jahr 1934 nach Eger, dem heutigen Cheb, wo Johann Kaim die Firma bis zu seiner Einberufung in den 2. Weltkrieg führte. Nach den Kriegswirren und Gefangenschaft kehrte Johann Kaim zu seiner Familie zurück, die mittlerweile nach Nonrod im Fischbachtal geflüchtet war. Von 1949 bis 1960 arbeitete Johann Kaim bei einem Dachdeckerunternehmen in Frankfurt. Tochter Gertrud heiratete später den einheimischen Ernst Ehrhardt. Der war ebenso in dem Frankfurter Unternehmen tätig, wie Johann Kaim.

 

Ernst Ehrhardt absolvierte dort zu diesem Zeitpunkt seine Ausbildung zum Dachdecker. 1960 wagte Johann Kaim den beruflichen Neuanfang mit einem eigenen Dachdeckerunternehmen, dass am 16. August 1960 in die Handwerksrolle Darmstadt eingetragen wurde. Im Jahre 1970 trat Schwiegersohn Ernst Ehrhardt in den Betrieb ein. Daraufhin wurde die Firma in Johann Kaim & Ernst Ehrhardt umbenannt, deren Firmensitz dabei vom Fischbachtal nach Groß-Bieberau verlegt wurde.

Helmut Ehrhardt, der Sohn von Ernst Ehrhardt und Gertrud geb. Kaim, begann 1970 seine Ausbildung im Betrieb seines Vaters und Großvaters. Im Anschluss an seine Lehre und Gesellenzeit, absolvierte Helmut Ehrhardt 1975 als erster der Familie Ehrhardt im Berufsbildungszentrum Mayen seine Ausbildung zum Dachdeckermeister. Nach dem plötzlichen Tod seines Vaters 1980 übernahm Helmut Ehrhardt die Geschäftsleitung. Fortan wurde die Firma in die Kaim & Ehrhardt GmbH umgewandelt. Im Jahre 1981 übernahm Edeltraut Ehrhardt, die Ehefrau von Helmut, die Verantwortung für den kaufmännischen Bereich des Unternehmens. Im gleichen Jahr würdigte die Dachdecker-Innung Darmstadt den Meisterbetrieb mit der Verleihung des Gütesiegels „Dach, Wand, Abdichtung“. Im Jahr 1982 expandierte die Firma. Es wurde ein Gelände in der Flurbachstraße hinzugekauft auf dem eine neue Lagerhalle mit großzügigen Sozialräumen für die Mitarbeiter errichtete wurde. Auch Edeltraut Ehrhardt bildete sich in der Folgezeit weiter und schloss 1992 ihre Ausbildung zur Betriebswirtin des Handwerks ab. Der Firmeninhaber Helmut Ehrhardt legte 1997 erfolgreich seine Meister-Prüfung für das Spenglerhandwerk ab. Im gleichen Jahr erlitt Betriebsinhaber Helmut jedoch einen Unfall, der seine Berufsunfähigkeit zur Folge hatte. Daraufhin übernahm seine Frau Edeltraut die Geschäftsführung.

Der älteste Sohn von Helmut und Edeltraut Ehrhardt, Timo Ehrhardt, trat ebenfalls in die Fußstapfen seiner Vorfahren und stieg in der 5. Generation in das Dachdeckerhandwerk ein. Er absolvierte in einem befreundeten Dachdeckerbetrieb in Darmstadt seine Lehre. Im Anschluss trat er 1996 in den Familienbetrieb ein. Wie bereits sein Vater, bildete auch Timo sich im Berufsbildungszentrum Mayen weiter, welches er 2001 mit dem Meisterbrief verließ. Im gleichen Jahr noch übernahm er in die Geschäftsleitung der Fa. Kaim & Ehrhardt GmbH. 2002 wurde das bisherige Betriebsgelände in der Flurbachstraße durch den Ankauf eines benachbarten Anwesens erweiterte. Leider verschonte das Schicksal auch Sohn Timo nicht. 2007 erlitt er ebenfalls einen schweren Unfall und konnte die Aufgaben als Geschäftsführer seither nicht mehr wahrnehmen.

Sein jüngerer Bruder Jochen trat 2007 seinerseits als Geschäftsführer in das Unternehmen ein. Sein beruflicher Werdegang verlief bis dahin jedoch in eine gänzlich andere Richtung. Jochen erlernete den Beruf des Orthopädieschuhmachers, Orthopädietechniker und Bandagisten, den er mit dem Orthopädieschuhmachermeister abschloss. Im Allgäu legte er 2006 den Betriebswirt des Handwerks nach. Um jedoch im Familienbetrieb Fuß fassen zu können, begab er sich Ende 2006 als dritter der Familie Ehrhardt, nach Mayen und absolvierte 2007 erfolgreich seine Meisterprüfungen als Dachdecker-Meister und Spengler-Meister. 2009 Besuchte er den ersten Lehrgang beim Landesverband des Dachdeckerhandwerks in Hessen im Bereich Fachkraft für Solartechnik, diesen absolvierte er erfolgreich. In 2009 bezog die Firma ein neues Betriebsgelände Am Schleifweg1 in Groß Bieberau. Seitdem wurden dem erfolgreichen Familienunternehmen mehrere Auszeichnungen verliehen. Der Landinnungsverband für das Dachdeckerhandwerk Hessen und Hessischen Ministerium für Wirtschaft Verkehr und Landentwicklung verlieh dem Unternehmen die Auszeichnung „Hessendach“. Des Weiteren wurde der Betrieb 2008 und 2009 von der Initiative „Meisterhaft“ des Deutschen Baugewerbes Berlin als Meisterhaft ***** Sternebetrieb ausgezeichnet. Das Unternehmen sieht der Zukunft auch weiterhin optimistisch entgegen. Demzufolge ist der Wunsch der Familie Ehrhardt groß, dieses traditionsreiche und erfolgreiche Familienunternehmen später einmal in der sechsten Generation weiter führen zu können.